Het leggen van natuurlijke vloerbedekking.

Das Verlegen von natürlichem Bodenbelag.

Unterbelag

Naturteppiche können grundsätzlich auf jedem Unterbelag verlegt werden. Wichtig ist, dass der Boden eben, dauerhaft trocken und druckfest ist. Die Verlegung von Naturteppichen in Feuchtbereichen wird nicht empfohlen.

Benötigte Materialien

Bodenbelag

Berücksichtigen Sie bereits bei der Bestellung die endgültige Verarbeitung. Planen Sie daher bei den effektiven Maßen einen Reservezuschlag von 2-3 % ein (mit einem Minimum von 5 cm). Dies dient dazu, eventuelle Abweichungen auszugleichen, abgesehen davon kann der Teppich auch noch etwas schrumpfen. Bei groben Strukturen können die Zeichnung des Bodenbelags, bezogen auf die Struktur, und/oder die Laufrichtung der Kettfäden für die Optik wichtig sein. Denken Sie bei der Teppichauswahl schließlich auch immer an die Dicke (im Hinblick auf die verfügbare freie Höhe, z. B. bei Türen).

Kleber

Aufgrund der Eigenschaften der Naturfasern des Teppichs, die sehr empfindlich auf Dehnung und Schrumpfung reagieren, empfehlen wir, den Bodenbelag vollständig zu verkleben. Die endgültige Kleberauswahl hängt auch vom Untergrund (Typ), der endgültigen Anwendung (Verwendung), der eventuellen Anwesenheit von Fußbodenheizung usw. ab. Da jede Situation anders ist, empfehlen wir eine gute Beratung zur Ermittlung der richtigen Kleberauswahl.

Kittkamm

Bei der Verklebung des Bodenbelags, der mit einer relativ glatten oder wenig strukturierten Rückseite versehen ist, empfehlen wir einen Kittkamm mit Zähnung B1. Bei der Verklebung gröberer Qualitäten, die mit einer stark strukturierten Rückseite versehen sind, empfehlen wir die Verwendung eines Kittkamms B3 oder eines B2, der aufrecht verwendet werden muss.

Sonstiges

Neben dem Bodenbelag, dem Kleber und dem Kittkamm darf eine Teppichrolle (Walze ca. 50 kg) nicht fehlen, und wir empfehlen außerdem eine Knieschiene. Selbstverständlich gehören Dinge wie ein scharfes Messer/eine Schere, ein Maßband und ein sauberes, leicht feuchtes Baumwolltuch zur Standardausrüstung.

Installation/Verarbeitung

Lassen Sie den Bodenbelag vorzugsweise 48 Stunden, aber mindestens 24 Stunden in den zu verlegenden Raum ausgerollt, um ihn zu akklimatisieren. Die Temperatur im betreffenden Raum muss mindestens 14° Celsius betragen, wobei versucht werden muss, Schwankungen der Temperatur und Feuchtigkeit während der Akklimatisierung zu vermeiden. Es wird empfohlen, den Bodenbelag NICHT bei einer Bodentemperatur unter 14°C und einer relativen Feuchtigkeit über 70 % zu verlegen.

Bei der Verarbeitung des gelieferten Coupons muss der Coupon bereits beim Schneiden auf Web- und/oder andere Fehler geprüft worden sein. Da dies leider nicht immer selbstverständlich ist, empfiehlt es sich, den Teppich vor der endgültigen Verarbeitung noch einmal zu überprüfen. Denn es handelt sich hierbei um ein gewebtes Naturprodukt, und egal, wie viel Aufmerksamkeit und Sorgfalt während der Produktion dem Endprodukt gewidmet wird, ein Makel ist nicht immer zu vermeiden.

Für eventuelle Web- und/oder andere Fehler, die zu Beginn der Installation vernünftigerweise sichtbar gewesen hätten, trägt der Lieferant keine oder nur sehr eingeschränkte Verantwortung!

Bevor mit der Verarbeitung des Bodenbelags begonnen wird, ist eine Überprüfung des Unterbelags erforderlich. Dieser Unterbelag muss ausreichend trocken, eben und fest sein, andernfalls müssen Maßnahmen ergriffen werden, um den Boden zu trocknen und/oder zu ebnen.

Darüber hinaus empfiehlt es sich, vorab zu prüfen, ob Türen usw. im betreffenden Raum nach dem Verlegen des Teppichs (ob mit oder ohne Unterteppich) noch normal geöffnet werden können.

Rollen Sie Teppichbahnen lose nebeneinander im Raum aus, wobei Sie 1-2 % Übermaß in Länge und Breite für mögliche Dehnung und Schrumpfung einhalten. Berücksichtigen Sie außerdem eine Überlappung in der Breite von ca. 5 cm im Zusammenhang mit der Schrumpfung/Anbindung der Naht. Schneiden Sie die Bahnen immer so weit wie möglich auf/entlang eines Kettfadens (Länge) ab, Stirknähte sind bei den meisten Qualitäten nicht möglich.

Berücksichtigen Sie zu Beginn eine Wartezeit des Klebers, diese beträgt meist 10 – 20 Minuten, abhängig vom Klebertyp und der Umgebungstemperatur. Es gibt oft auch eine maximale Zeit bis zum Verlegen, meist ca. 30 – 40 Minuten. Verkleben Sie daher nicht mehr Fläche, als in ca. 30 Minuten verlegt werden kann.

Beginnen Sie mit dem Verlegen der ersten Bahn an der Seite des Raums. Rollen Sie die Bahn halb auf und tragen Sie den Kleber auf. Schlagen Sie den Bodenbelag vorsichtig zurück und machen Sie anschließend dasselbe mit der anderen Hälfte der Bahn. Rollen Sie die Bahn anschließend mit einer Teppichrolle (ca. 50 kg Walze) an. Halten Sie an der 'freien' Seite, der Seite, an der die nächste Teppichbahn anliegt, einen Streifen von circa 20 cm über, der noch nicht angerollt werden darf. Dies ist notwendig, um die Naht später auf eine ordentliche Weise verarbeiten zu können.

Die nächste Bahn kann auf identische Weise verlegt werden, wobei auf eventuelle Muster/Strukturen geachtet wird, die durchlaufen.

Nehmen Sie für die Nahtausführung den noch nicht gerollten Teil der ersten Bahn und legen Sie ihn über die zweite Bahn. Schneiden Sie beide Bahnen gleichzeitig durch (auf Maß), schlagen Sie anschließend die erste Bahn zurück und nehmen Sie das Reststück der zweiten Bahn weg. Drücken Sie danach beide Bahnen in den Kleber und rollen Sie die gesamte Bahn noch einmal mit der Teppichrolle an.

Für eine etwas ordentlichere Nahtausführung kann auch gewählt werden, die beiden Überlappungen auszumessen und diese beiden auf Maß zu schneiden/schneiden zwischen zwei Kettfäden, besonders bei Dessins/Mustern empfehlen wir diese Nahtausführung.

Nehmen Sie auch in diesem Fall den noch nicht gerollten Teil der ersten Bahn und schneiden/schneiden Sie die Kante ca. 4 cm von der Kante des Teppichs entlang des Kettfadens. Drücken Sie diese Bahn danach vorsichtig in den Kleber.

Nehmen Sie anschließend die zweite Bahn und schneiden/schneiden Sie den Teppich auf identische Weise entlang des Kettfadens, sodass das gewünschte Dessin/Muster durchgelegt werden kann.

Drücken Sie auch hier beide Bahnen in den Kleber und rollen Sie die gesamte Bahn mit der Teppichrolle an.

Während der Verklebung kann mit einer Knieschiene der eventuelle Dessinverlauf korrigiert werden und auch können die Nähte damit stramm aneinander gelegt werden.

Stellen Sie immer sicher, dass die Ränder gut im Bodenkleber liegen, um die Chance auf Ausfransen so weit wie möglich zu vermeiden. Das Besprühen der geschnittenen Kanten des Teppichs mit einem geeigneten schneidfesten Spray kann die Chance auf Ausfransen auch verringern. Der schönste Effekt wird erreicht, wenn Sockelleisten nach dem Verlegen über den Teppich hinweg (zurück)gesetzt werden. Für Nahtausführungen bei Türen/Durchgängen empfehlen wir eine Ausführung mit einer (Tür-)Sockelleiste oder einem Ausführungsprofil.

Nachpflege

Warten Sie nach der Installation ca. 24 Stunden, bevor Sie den Teppich häufig betreten, damit der Kleber trocknen kann und eventuelle Kleberdurchschläge verhindert werden. Wichtig während der Nachpflege ist auch, dass das Trocknen des Klebers nicht erzwungen wird, also dass Temperatur und Feuchtigkeit konstant bleiben.

Eventuelle Schwankungen in Temperatur und/oder Feuchtigkeit werden Schrumpfung im Teppich verursachen. Schrumpfung, die sich bei den Nähten und Rändern zeigen wird.

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